Tipps für den Wäschetrockner

Möglichkeiten zum Wäsche trocknen gibt es unendlich viele. Ob auf der Wäschespinne im Garten, dem Wäscheständer auf dem Balkon oder in der Wohnung, über der Badewanne oder sogar über der Stuhllehne. Die wahrscheinlich einfachste und vor allem schnellste Variante ist jedoch der Wäschetrockner. Gerade bei unangenehmen Witterungsverhältnissen ist das Trocknen draußen keine gute Idee.

Um möglichst lange Freude am Wäschetrockner zu haben, sollte man daher einige Tipps beachten.

Vor dem Trocknen

waschtagBevor man ans Trocknen der Wäsche denkt, sollte man bereits beim Waschen das ein oder andere beachten. So ist es zum Beispiel empfehlenswert, die Wäsche mit möglichst hoher Drehzahl zu schleudern. Dadurch ist sie im Endeffekt weniger nass wenn sie aus der Waschmaschine kommt und der Trockner benötigt weniger Energie und weniger Zeit zum Trocknen der Wäsche.

Der Wäschetrockner selbst ist mit jeder Menge Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet. Daher bietet es sich an, wenn man bereits im Voraus weiß, wie das Ergebnis letztendlich aussehen soll, auch die Einstellung entsprechend vorzunehmen. Möchte man beispielsweise die Wäsche nach dem Trocknen sofort in den Schrank legen, dann kann man das Programm „schranktrocken“ wählen. Meißtens bietet sich das bei Handtüchern an, die man nicht mehr bügeln braucht. Das Trocknen der Handtücher mit diesem Programm hat nicht nur den Vorteil, dass es deutlich schneller als an der Luft geht, sondern die Handtücher sind anschließend auch weich und flauschig.

Hat man jedoch Wäsche, die im Anschluss an das Trocknen noch gebügelt werden soll, dann sollte man sich für die Stufe „bügelfeucht“ entscheiden. So ist noch eine gewisse Restfeuchtigkeit in der Wäsche, die das Bügeln deutlich erleichtert.

Beim Trocknen zu beachten

Was man beim Trocknen der Wäsche mit dem Wäschetrockner auf jeden Fall beachten sollte ist, ob die entsprechenden Kleidungsstücke überhaupt für den Trockner geeignet sind. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die Klamotten plötzlich ein oder zwei Größen kleiner als vor dem Trocknen sind. Man erkennt, ob etwas für den Trockner geeignet ist daran, dass auf den Schildern ein Symbol in Form eines von einem Quadrat eingeschlossenen Kreises vorhanden ist. Ist dieses Symbol durchgestrichen, sollte man das Kleidungsstück nicht in den Trockner geben. Auch bei der Frage nach der Temperatur gibt dieses Symbol Hilfestellung. Befindet sich in dem Kreis ein einzelner Punkt, so bedeutet das, dass die Wäsche lediglich mit einer niedrigen Temperatur getrocknet werden sollte. Bei zwei Punkten kann die Wäsche mit normaler Temperatur behandelt werden.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt beim Befüllen des Trockners ist es, auf die entsprechende Füllmenge zu achten. Wird der Trockner zu voll gemacht, kann es passieren, dass das Ergebnis nicht das Gewünschte ist und die Wäsche danach noch feucht ist. Die entsprechende Füllmenge lässt sich aus der jeweiligen Bedienungsanleitung entnehmen. Grundsätzlich gilt jedoch, lieber zu wenig als zu viel Inhalt.

Ähnlich wie beim Waschen der Wäsche sollte beim Trocknen auch auf die Trennung der Farben geachtet werden. So sollte man zum Beispiel nicht unbedingt weiße mit roten Sachen gemeinsam trocknen, da die Gefahr von Verfärbungen besteht.

Am besten eignen sich zum Trocknen Wärmepumpentrockner mit hoher Energieeffizienz wie im Test auf Trocknerland.

Spezielle Stücke für den Trockner

Es gibt einige Dinge, für die ein Trockner eine ideale Lösung ist. So zum Beispiel bei Handtüchern. Sie werden durch den Trockner weich und flauschig und selbst Handtücher, die im Laufe der Jahre hart geworden sind, bekommen wieder eine angenehme Struktur.

Auch Kleidungsstücke, die mit Daunen gefüllt sind, sollten mit dem Trockner getrocknet werden. Hängt man beispielsweise Daunenjacken auf die Leine, kann es passieren, dass die Daunenfedern zusammenkleben. Das führt zu unschönen Klumpen, die mit Hilfe eines Trockners verhindert werden können. Im Idealfall gibt man in den Trockner, zusammen mit dem Kleidungsstück aus Daunen, noch drei oder vier Tennisbälle. Diese „schütteln“ den Inhalt bereits während des Trocknens auf und somit ist der Ergebnis leicht und flauschig.

Nach dem Trocknen

Ist der Trockner mit dem Trocknen der Wäsche fertig, erklingt in der Regel ein akustisches Signal. Empfehlenswert ist es, die Wäsche so schnell wie möglich aus dem Trockner zu nehmen, da ansonsten unschöne Knitterfalten entstehen können. Auch das Aufschütteln der Wäsche nach dem Trocknungsvorgang, sollte zu den regelmäßigen Ritualen gehören.
Ganz dringend sollte man darauf achten, dass der Raum in dem der Trockner steht, anständig gelüftet wird. Durch das Trocknen entsteht Kondenswasser, welches an die Luft abgegeben wird. Um also unschöne Gerüche oder sogar Schimmel zu vermeiden, sollte zwingend auf eine gute Durchlüftung geachtet werden.

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